RECHTE DER FAHRGÄSTE

In den letzten dreißig Jahren ist die Mobilität deutlich gestiegen. Reisen wurden für Millionen Bürger zu ihrem Alltag und Recht. In Verbindung damit hat die Europäische Union mit der Bestimmung der Transportpolitik die größte Aufmerksamkeit auf die Fahrgäste gerichtet. Hierfür wurde die Verordnung Nr. 181/2011 erfasst. Sie gilt für gesamte Fernreisedienste (d. h. für Reisen über 250 km) einschließlich kurze Fahrten.

Rechte gelten für Fernreisedienste

  • Informationspflicht bei Annullierung der Reise oder Verzögerung der Abfahrt;
  • Spezielle Hilfe für Behinderte oder Personen mit eingeschränkter Bewegung in Busbahnhöfen und Fahrzeugen und, gegebenenfalls, kostenfreie Beförderung von begleitenden Personen.

Außerdem muss der Beförderer neben Ausführung seiner Dienste Folgendes:

  • Das Prinzip über Nichtdiskriminierung wegen Staatsangehörigkeit einhalten, soweit es mit Preisen oder Vertragsbestimmungen verbunden ist;
  • Die Beförderer sorgen für nichtdiskriminierende Zugangsbedingungen für die Beförderung von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Ebenso sorgen sie für Geldentschädigung für verlorengegangene oder beschädigte Möbilitätshilfen wegen Unfall; 
  • Alle wesentlichen Informationsregeln über die Reise vor und während der Reise einhalten, ebenso die allgemeinen Informationen zu den Rechten der Fahrgäste in Busbahnhöfen sowie im Internet angeben. Wenn möglich, diese Informationen auf Anfrage in zugänglicher Form, vor allem, für Personen mit eingeschränkter Mobilität, zu vermitteln;
  • Zugänglichkeit für Bearbeitung von Beschwerden aller Fahrgäste sichern.

Beschwerden

Beschwerde über unangemessen ausgeführte Leistungen kann der Fahrgast in drei Monaten von dem Tag einlegen, als die reguläre Leistung ausgeführt wurde oder ausgeführt werden musste. Die Beschwerde ist auf E-Mail info@eurolines.lt einzulegen.

 

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